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München - Es sind nur wenige Momente, in denen Reinhold Beckmann nahe an Natascha Kampusch heran kam. Einer betrifft das Haus in Strasshof bei Wien, in dem Wolfgang Priklopil die heute 22-Jährige achteinhalb Jahre gefangen hielt und das Kampusch später als Schadensersatz zugesprochen bekam. Was sie denn mit dem Haus machen wolle, fragte Beckmann. "Anzünden", brach es aus ihr heraus. Nun, nach vier Jahren in Freiheit, sei ihr die innere Loslösung von dem Haus mit ihrem Kellerverlies gelungen.
Das Interview, aber auch ihr Buch "3096 Tage" verraten, dass es bis zur Normalität für die Wienerin noch ein langer Weg ist. Die damals zehnjährige Kampusch war am 2. März 1998 von Priklopil auf dem Schulweg gekidnappt worden. |
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Islamabad - Nach den schweren Überschwemmungen in Pakistan sind neuen UN-Schätzungen zufolge mindestens zehn Millionen Menschen obdachlos. Die Katastrophe sei eine der "schlimmsten humanitären Krisen" in der Geschichte der Vereinten Nationen, erklärte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Islamabad.
Bislang war von 4,8 Millionen Obdachlosen ausgegangen worden. Die neuen Angaben berücksichtigen auch die Flutopfer aus der zuletzt stark betroffenen südpakistanischen Provinz Sindh, wie OCHA-Sprecher Maurizio Giuliano mitteilte. |
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Berlin - Die Energiewirtschaft muss einem Pressebericht zufolge zum Sparpaket der Bundesregierung wesentlich weniger beitragen als geplant. Bei dem Atomgipfel unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich die Koalition darauf verständigt, die Brennelementesteuer um ein Drittel zu kürzen, berichtete die "Berliner Zeitung".
Statt mit 2,3 Milliarden Euro pro Jahr könne Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nur mit 1,5 Milliarden Euro rechnen. Auch mit seinem Wunsch nach einer dauerhaften Einnahme habe sich Schäuble nicht gegen die Atomlobby durchgesetzt. |
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Paris - Zum Beginn der Parlamentsdebatte über die Rentenreform haben die Gewerkschaften in Frankreich landesweit Streiks organisiert. Im Großraum Paris fielen am Morgen zahlreiche Pendlerzüge aus, wie die Verkehrsbetriebe der Hauptstadt mitteilten.
Besser als erwartet lief demnach aber der Verkehr in der U-Bahn, wo der Verkehr auf mehreren Verbindungen quasi normal war. |
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Sydney - Gut zwei Wochen nach dem knappen Ausgang der Parlamentswahl in Australien hat Premierministerin Julia Gillard ihren Verbleib an der Macht gesichert. Nach zähen Verhandlungen mit unabhängigen Abgeordneten zimmerte Gillard schließlich eine äußerst knappe Mehrheit von nur zwei Stimmen.
Die erste Frau an der Spitze Australiens sagte, ihre Partei sei bereit, die Regierungsverantwortung zu übernehmen. Die Parlamentswahl am 21. August hatte Australien erstmals seit 70 Jahren ein Patt beschert: |
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