UN-Sicherheitsrat verlängert Mandat für Friedenseinsatz in Darfur
New York - Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat für die gemeinsame Mission von Vereinten Nationen und Afrikanischer Union für den Friedenseinsatz in der sudanesischen Krisenregion Darfur verlängert.
Die 23.000 Soldaten und 4000 zivilen Mitarbeiter der UNAMID sollten ein weiteres Jahr für Sicherheit sorgen, entschied das Gremium in New York.
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UNAMID soll das Darfur-Friedensabkommen von 2006 umsetzen und dabei besonders den Schutz der Zivilbevölkerung vor bewaffneten Überfällen gewährleisten. Außerdem beteiligen sich die Soldaten an humanitären und Wiederaufbauprojekten. An dem Einsatz nehmen auch bis zu 50 deutsche Soldaten teil.
In Darfur war im Februar 2003 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. In dem Konflikt starben nach UN-Schätzungen bislang bis zu 300.000 Menschen, weitere 1,8 Millionen wurden in die Flucht getrieben. Mitte Juli unterzeichnete die sudanesische Regierung einen Friedensvertrag mit der Rebellengruppe Bewegung für Befreiung und Gerechtigkeit in Darfur, die einflussreichste Rebellenbewegung der Region schloss sich dem Abkommen jedoch nicht an.
©AFP/UNAMID 2011
Foto: Albert Gonzalez Farran





