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Wladimir Putin als Präsident Russlands vereidigt

Wladimir Putin im KremlMoskau - Gut zwei Monate nach seiner umstrittenen Wiederwahl ist Wladimir Putin im Kreml für eine dritte Amtszeit als russischer Präsident vereidigt worden.

Bei der feierlichen Zeremonie im Andreassaal des Großen Kremlpalasts, die vom russischen Staatsfernsehen übertragen wurde, schwor er auf die Verfassung des Landes. Anschließend kündigte er in einer Rede eine "neue Etappe" für Russland an. Die kommenden Jahre seien "entscheidend" für die Zukunft des Landes "auf Jahrzehnte hinaus".

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Am Rande der Amtseinführung nahm die Polizei in Moskau 120 Demonstranten fest. Die Oppositionsanhänger hätten versucht, im Zentrum der russischen Hauptstadt "ohne Genehmigung" gegen die Vereidigung des bisherigen Regierungschefs zum Staatschef zu protestieren, teilte die Polizei mit. Die Demonstranten seien wegen Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung vorübergehend festgenommen worden. Sie sollen den Angaben zufolge im Tagesverlauf wieder freikommen.

Unter den Festgenommenen war demnach auch der oppositionelle Liberalenführer Boris Nemzow. Dieser war bereits am Sonntag vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, als er gemeinsam mit tausenden Menschen gegen Putin demonstrierte. Dessen Rückkehr in den Kreml war vor gut zwei Monaten mit einer umstrittenen Präsidentschaftswahl ermöglicht worden. Putin hatte das Amt des Staatschefs bereits in den Jahren 2000 bis 2008 inne, durfte dann aber nicht für eine dritte Amtszeit in Folge antreten.

In den vergangenen vier Jahren war er Regierungschef. Das Amt des Präsidenten hatte Dmitri Medwedew inne, der von Kritikern als Platzhalter für Putin angesehen wurde. Nun tauschen die beiden Politiker die Posten.

©AFP 2012
Foto: Alexey Nikolsky

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