Bayern München im Champions-League-Finale ohne Ribéry - Fußballstar ist für drei Spiele gesperrt
Nyon - Schock für Bayern München: Der deutsche Rekordmeister muss im Endspiel der Champions League am 22. Mai in Madrid auf seinen Star Franck Ribéry verzichten - die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den französischen Nationalspieler nach dessen Roter Karte im Halbfinalhinspiel gegen Olympique Lyon (1:0) für drei Begegnungen in der Königsklasse gesperrt.
Die erste Begegnung hatte Ribéry bereits beim Rückspiel am Dienstagabend verpasst, die zweite findet nun mit dem Finale im Estadio Santiago Bernabeu ebenfalls ohne den Dribbler statt.
Die Bayern hatte sich zuvor in einer Stellungnahme für ihren in eine delikate Affäre verwickelten Star eingesetzt. "Wir haben sehr großes Vertrauen in die UEFA-Gerichtsbarkeit, dass das gewünschte Ergebnis rauskommt", hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge noch nach dem Finaleinzug betont, und angekündigt: "Wir werden auch für ihn kämpfen." Das hat allerdings nichts mehr genutzt.
Die Entscheidung fällte die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA. Das dreiköpfige Gremium wurde geleitet vom Österreicher Thomas Partl.
©AFP 2010
Bild: John MacDougall








