Messi zaubert Argentinier zum Sieg - Fehlstart für England
Port Elizabeth - Weltfußballer Lionel Messi und Defensivspieler Gabriel Heinze haben Argentinien zu einem erfolgreichen Auftakt in die WM-Endrunde in Südafrika geführt: Die Südamerikaner schlugen Nigeria mit 1:0 (1:0).
Einen Fehlstart legte dagegen England hin: Das Team von der Insel kam gegen die USA nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Otto Rehhagels Griechen unterlagen in Port Elizabeth Südkorea mit 0:2.
Superstar Messi vom FC Barcelona blieb beim Sieg Argentiniens gegen Nigeria zwar ohne eigenen Treffer, glänzte aber mit Zauber-Pässen und Tempo-Dribblings. Das Team aus Südamerika startete damit zum fünften Mal in Serie erfolgreich in ein WM-Turnier. Das Tor erzielte Gabriel Heinze per Kopf (6.).
Die Südamerikaner treffen in ihrem zweiten Spiel der Gruppe B am kommenden Donnerstag in Johannesburg auf Südkorea. Nigeria, das nach 1994 (1:2) und 2002 (0:1) zum dritten Mal in einer WM-Vorrunde gegen Argentinien verlor, bekommt es am gleichen Tag in Bloemfontein mit Griechenland zu tun.
Das Fußball-Mutterland England kam in seinem WM-Auftaktspiel in der Gruppe C gegen die USA in Rustenburg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus. Steven Gerrard hatte die Three Lions im Royal-Bafokeng-Stadion bereits in der vierten Minute in Führung geschossen. Clint Dempsey schaffte in der 40. Minute den Ausgleich, profitierte allerdings von einen kapitalen Fehler des englischen Torwarts Robert Green.
Der Europameister von 2004, der in seinem insgesamt vierten WM-Spiel erneut vergeblich auf das erste Tor wartete, steht nach der Niederlage gegen Südkorea schon in der zweiten Partie der Gruppe B am kommenden Donnerstag gegen Nigeria schwer unter Druck.
Lee Jung-Soo (7.) und Kapitän Park Ji-Sung von Manchester United (52.) sorgten vor 31.513 Zuschauern für den hochverdienten Sieg der Asiaten, die am kommenden Donnerstag auf Argentinien treffen.
"Rehakles" hatte mit Anpfiff als ältester Trainer der WM-Historie Fußball-Geschichte geschrieben. Der ehemalige Bremer und Kaiserslauterer Meistercoach war bei seiner WM-Premiere in Durban 71 Jahre und 306 Tage alt und löste damit den Italiener Cesare Maldini als "WM-Methusalem" ab. Der Vater von Superstar Paolo Maldini war 70 Jahre und 131 Tage alt, als er bei der Endrunde 2002 mit Paraguay im Achtelfinale gegen Deutschland ausschied.
©AFP 2010
Foto: Carl de Souza








