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Schlecker einigt sich mit Gläubigern - Läden bleiben auf
Ehingen - Die Läden der insolventen Drogeriemarkt-Kette Schlecker haben wieder ihren vollen Betrieb aufgenommen.
Nach der Einigung mit dem wichtigsten Gläubiger, der Einkaufsgemeinschaft Markant, habe sich das Pleiteunternehmen auch mit anderen großen Lieferanten geeinigt, erklärte der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Schlecker-Firmensitz in Ehingen. Demnach beliefern die Drogieriekette auch wieder die Konsumgüter-Hersteller Unilever, Beiersdorf, Henkel sowie Procter & Gamble. Schlecker-Finanzvorstand Sami Sagur erklärte, die meisten Schlecker-Filialen schrieben schwarze Zahlen.
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Auch habe das Unternehmen keine Schulden bei Banken, die Insolvenz hätten lediglich die Außenstände bei den Lieferanten verursacht. Eine Sanierung des Unternehmens habe daher Priorität. Erste Gespräche dazu gab es demnach auch schon mit der Gewerkschaft Verdi.
Insolvenzverwalter Geiwitz betonte, die Pleite von Schlecker bedeute auch die Privatinsolvenz von Firmengründer Anton Schlecker. Die Drogeriemarkt-Kette hat die Rechtsform eines eingetragenen Kaufmanns (e.K.). Geiwitz war nach eigenen Angaben vom Amtsgericht Ulm zum sogenannten vorläufigen starken Insolvenzverwalter ernannt worden. Damit erhält er Zugriff auf das komplette Vermögen Schleckers.
©AFP 2012
Foto: Odd Andersen








