Historiker aus Nordeuropa haben am Dienstag in einem gemeinsamen Appell ihre Regierungen dazu aufgefordert, bislang geheime Dokumente zur DDR-Spionage zu veröffentlichen und sie an die Stasi-Unterlagen-Behörde in Berlin (BStU) zu übergeben.
Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark hatten im Jahr 2003 Teile der so genannten Rosenholz-Dateien bekommen, die sie bis heute unter Verschluss halten. Forscher und Journalisten bemühen sich seit Jahren um Einsicht in diese Dokumente, die Auskunft über ostdeutsche Spionageaktivitäten im Kalten Krieg geben.