Zahl der Arbeitslosen ist gesunken
Nürnberg - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April um 65.000 auf 2,963 Millionen gesunken. Damit verringerte sich die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte.
"Auf dem Arbeitsmarkt hält die positive Grundtendenz an, obwohl die Konjunktur zuletzt an Schwung verloren hat", erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Im Vergleich zum April des Vorjahres lag die Arbeitslosenzahl um 115.000 niedriger. Während in Deutschland die Arbeitslosenquote sinkt, stieg sie in der Euro-Zone auf einen neuen Rekordstand.
_____
Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in den 17 Euro-Ländern lag im März bei 10,9 Prozent, gegenüber 10,8 Prozent im Februar, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilte. Für die gesamte EU lag die Quote im März wie bereits im Februar bei 10,2 Prozent. Das ist der höchste Wert, seit die Europäische Union zum Jahresbeginn 2007 auf 27 Mitgliedstaaten erweitert wurde.
Eurostat schätzt, dass im März 2012 in der EU insgesamt 24,8 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 17,4 Millionen im Euro-Raum. Gegenüber Februar ist die Zahl der Arbeitslosen demnach in der EU um 193.000 und in der Euro-Zone um 169.000 Menschen gestiegen.
Die meisten Arbeitslosen gibt es in den Krisenländern Spanien mit 24,1 Prozent und Griechenland, wo die griechischen Behörden die Quote für Januar mit 21,7 Prozent angeben. Deutschland gehört laut Eurostat mit einer Quote von 5,6 Prozent nach Österreich, den Niederlanden und Luxemburg zu den Ländern mit der niedrigsten Quote. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte aufgrund einer anderen Berechnungsmethode mit, dass die Arbeitslosenquote sich im April um 0,2 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent verringerte.
©AFP 2012
Foto: Julian Stratenschulte











