Stellenabbau bei Energieriese RWE
Düsseldorf/Essen - Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge in den nächsten Jahren weitere rund 2000 Arbeitsplätze in Europa abbauen.
Ein Teil der Stellen soll ganz gestrichen werden, zudem sollen Stellen ins kostengünstigere Ausland verlagert werden, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Gewerkschaftskreise berichtet. Ein RWE-Sprecher verwies auf das "Effizienzprogramm" im Konzern. Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern seien im Gange. Zu Einzelheiten äußerte sich der Sprecher nicht.
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Laut "RP" soll ein führender Gewerkschaftsvertreter die Zahl der bedrohten Stellen sogar auf bis zu 5000 beziffert haben. Von den Stellenverlagerungen sollen dem Bericht zufolge vor allem die Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie das Rechnungswesen von RWE betroffen sein. Über diese Pläne habe der Konzern den Konzernbetriebsrat in der vergangenen Woche informiert.
Der Abbau solle zu der bereits bekannten Streichung von 8000 Arbeitsplätzen hinzukommen, die RWE derzeit im Zuge von Unternehmens-Verkäufen und Umbaumaßnahmen vornimmt, hieß es weiter in dem Bericht. Am 31. Dezember 2012 laufe der Beschäftigungssicherungs-Vertrag aus, der Kündigungen bei RWE verbiete.
©AFP 2012
Archivfoto: Fredrik Von Erichsen













