Unbequeme Entscheidungen bei Opel angekündigt
Frankfurt/Main - Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hat unbequeme Entscheidungen bei der Sanierung des kriselnden Autoherstellers angekündigt. "Wir drehen jeden Stein um", sagte Stracke.
Um das Unternehmen wieder profitabel zu machen, müssten auch "unpopuläre" Schritte gegangen werden. Das Management müsse "viele, viele Einzelmaßnahmen umsetzen, um die Profitabilität von Opel schnellstmöglich zu verbessern", sagte Stracke dem "Wall Street Journal Deutschland".
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So werde etwa nach Einsparpotenzial in der Verwaltung bei den Marken Opel und Chevrolet des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) gesucht. Daneben untersuche Opel, wie die Gewinnspannen im Autoverkauf erhöht werden könnten.
Am Morgen fand bei Opel im Stammwerk Rüsselsheim eine Betriebsversammlung statt, zu welcher der Betriebsrat eingeladen hatte. Die Arbeitnehmer forderten vom Management Aufklärung über drohende Einschnitte bei der Sanierung des Unternehmens. Eingeladen waren auch die Ministerpräsidenten von Hessen und Rheinland-Pfalz, Volker Bouffier (CDU) und Kurt Beck (SPD). Opel hat in beiden Bundesländern Werke, daneben noch in Nordrhein-Westfalen und Thüringen.
©AFP 2012
Foto: Bernd Thissen





