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Prozess um Erpressung nach Tod von Travoltas Sohn geplatzt
Miami - Ein Prozess um eine angeblich versuchte Erpressung von US-Filmstar John Travolta nach dem Tod seines Sohnes ist geplatzt. Ein Richter auf den Bahamas ließ die Anschuldigungen gegen die beiden mutmaßlichen Erpresser fallen.
Travolta hatte demnach zuvor erklärt, er wolle nicht mehr an dem Verfahren teilnehmen, weil es für ihn zu schmerzhaft sei, die Umstände des Todes seines Sohnes erneut zu durchleben.
Travolta hatte den Angeklagten vorgeworfen, von ihm 25 Millionen Dollar (19,4 Millionen Euro) verlangt zu haben, um die Veröffentlichung von Informationen zum Tod seines Sohnes Jett zu verhindern.
Der 16-jährige Jett war im Januar 2009 während eines Familienurlaubs auf den Bahamas gestorben. Er hatte seit seiner Kindheit an epileptischen Anfällen gelitten. Travolta hatte die ehemalige Senatorin der Bahamas, Pleasant Bridgewater, und einen Rettungssanitäter beschuldigt, ihn mit angeblich belastendem Material zu seiner Mitschuld am Tod des Sohnes erpresst zu haben. Laut Polizei wollten sie dazu ein Dokument nutzen, in dem Travolta eine Behandlung seines Sohnes in einem lokalen Krankenhaus abgelehnt haben soll.
Im vergangenen Oktober musste ein erster Prozess gegen Bridgewater und den Sanitäter abgebrochen werden, weil während des Verfahren vertrauliche Informationen veröffentlicht wurden. Bridgewater und der Sanitäter erklärten nach der Entscheidung des Richters vom Montag, sie seien erleichtert, dass die Vorwürfe gegen sie nun fallengelassen worden seien. Sie hatten immer ihre Unschuld beteuert.
©AFP/Getty Images 2010
Archivfoto: Michael Buckner









