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Kein Rosenkrieg - Tom Cruise und Katie Holmes einigen sich

Tom Cruise und Katie Holmes im Scheidungsstreit einig Los Angeles - Einigung im Rekordtempo: Weniger als zwei Wochen nach dem Bekanntwerden der Trennung von Hollywood-Star Tom Cruise und Katie Holmes haben sich die beiden über die Bedingungen ihrer Scheidung geeinigt.

Über die Details der Abmachung vereinbarten beide Seiten aber Stillschweigen. "Der Fall ist geregelt und eine Vereinbarung unterzeichnet", sagte Holmes' Anwalt Jonathan Wolfe.

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"Wir freuen uns für Katie und ihre Familie und sind aufgeregt zu sehen, wie sie ein neues Kapitel ihres Lebens beginnt." Wolfe dankte den Anwälten von Cruise für ihre "Professionalität", die eine schnelle Einigung möglich gemacht habe. Ein von Beobachtern erwarteter erbitterter Rosenkrieg zwischen dem einstigen Hollywood-Traumpaar scheint damit abgewendet.

Die beiden Schauspieler veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung. "Wir sind entschlossen, als Eltern gemeinsam daran zu arbeiten, das zu erreichen, was im besten Interesse unserer Tochter Suri ist", hieß es darin. Zudem wollten beide den "jeweiligen Glauben" des anderen respektieren. Zugleich baten Cruise und Holmes um die Wahrung ihrer Privatsphäre. Auf die Frage nach dem Inhalt der Scheidungsvereinbarung sagte Cruises Sprecherin Amanda Lundberg, dieser sei "privat".

Holmes hatte Ende Juni nach fünf Jahren das Ende der Ehe mit Cruise erklärt. Cruise soll bei Dreharbeiten in Island von der Trennung überrascht worden sein, in einer Erklärung zeigte er sich "tieftraurig". In den Medien wurde spekuliert, dass Holmes sich getrennt habe, um die sechsjährige Suri vor dem Einfluss der Scientology-Organisation zu schützen. Cruise ist eines der prominentesten Mitglieder von Scientology.

Holmes war im katholischen Glauben aufgewachsen, hatte sich während der Beziehung zu Cruise jedoch Scientology angeschlossen. Die "Huffington Post" berichtete, Holmes sei wieder in die katholische Kirche eingetreten. Sie habe sich der Kirchengemeinde St. Francis Xavier in New York angeschlossen. "Alle sind begeistert, dass Katie sich uns angeschlossen hat", sagte ein Mitglied des Kirchenchors der Online-Zeitung.

Die Prominews-Website TMZ berichtete, die zwischen den Anwälten der beiden Seiten ausgehandelte Scheidungsvereinbarung sei "extrem kompliziert". Holmes solle das alleinige Sorgerecht für Tochter Suri bekommen, während Cruise ein großzügiges Besuchsrecht gewährt werde. Die Vereinbarung schreibe zudem genau fest, wie die beiden mit dem Kind über religiöse Themen einschließlich Scientology reden dürfen. Zu den finanziellen Vereinbarungen der Scheidungsvereinbarung wurde zunächst nichts bekannt. Cruise ist derzeit der am besten verdienende Hollywood-Schauspieler.

©AFP 2012
Archivfoto: Alberto E. Rodriguez

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