Ärzteschaft will Praxisgebühr abschaffen
Osnabrück - Die deutsche Ärzteschaft hat die Bundesregierung zur Abschaffung der Praxisgebühr aufgefordert.
Stattdessen solle ein Teil der Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung bei den Krankenkassen belassen werden, sagte der Vorsitzende der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
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Die stabile Finanzlage der Kassen sei derzeit vor allem auf die gute Konjunktur und die niedrige Arbeitslosigkeit zurückzuführen. "Wenn sich die wirtschaftliche Situation ändert, ist es gut, einen Puffer zu haben", sagte Montgomery.
Die Gesundheitspolitik der Bundesregierung lobte der Ärztepräsident. Die Bilanz von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und dessen Amtsvorgänger, dem derzeitigen FDP-Chef Philipp Rösler, könne "sich sehen lassen", sagte er der Zeitung. Beide hätten "einiges erreicht". Nach Ansicht Montgomerys muss aber noch daran gearbeitet werden, den Arztberuf wieder attraktiver zu machen.
©AFP 2012
Foto: Patrick Bernard












