Trotz einer Vielzahl neuer Methoden zur Behandlung von Krampfaderleiden behauptet sich die hundert Jahre alte Methode des Venenstrippings. Die Operation, bei der ausgeleierte Venen aus dem Bein gezogen werden, lasse sich wohl nie vollständig ersetzen, sagte der Leiter des Gefäßzentrums am "Rotes Kreuz Krankenhaus" in Bremen, Burkhard Paetz, dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Andere Methoden seien möglicherweise für den Arzt einfacher, ergänzte Paetz. Eine Studie mit 400 Patienten kam unlängst zu dem Schluss, dass Venenstripping und die neuere Methode der Verödung mittels Lasers hinsichtlich der Erfolgsraten vergleichbar sind, bei leichter Überlegenheit des Strippings. Die Studie leitete der Facharzt Knuth Rass von der Universitätsklinik Homburg an der Saar.