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Handy-Hersteller Nokia schreibt tiefrote Zahlen
Helsinki - Der finnische Handyhersteller Nokia ist tief in die roten Zahlen abgerutscht: Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro, den allergrößten Teil davon im letzten Quartal 2011.
2010 hatte Nokia noch einen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro verbucht. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 38,6 Milliarden Euro. Nokia ist erst spät auf dem boomenden Smartphone-Markt aktiv geworden.
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Die Modelle des immer noch größten Handyherstellers der Welt tun sich schwer, mit dem iPhone von Apple und Geräten auf Basis des Google-Betriebssystems Android mitzuhalten. Nokia ging deshalb eine Allianz mit Microsoft ein.
Im Oktober brachte Nokia das Smartphone Lumia heraus. Konzernchef Stephen Elop, ein ehemaliger Microsoft-Manager, verwies darauf, dass Nokia seitdem bereits "weit mehr als eine Million" des Smartphone-Modells verkauft habe. An der Börse in Helsinki sprang der Kurs um fast sechs Prozent nach oben. Experten sagten, die Lumia-Verkäufe seien "ermutigend".
©AFP 2012
Foto: Nokia







