Umweltausschuss bestätigt bisherige Nationalpark-Beschlüsse
Kreis Lippe - Der Kreis Lippe hält Wort und setzt bei der Umsetzung des Nationalparks Teutoburger Wald weiterhin auf Konsens. Im Umweltausschuss sprachen sich jetzt CDU, Grüne, Freie Wähler, SPD und Die Linke gemeinsam dafür aus, dass die Ausweisung des Nationalparks weiter verfolgt werden und die nötigen Schritte durch die Verwaltung eingeleitet werden sollen.
„Dass der Sonder-Umweltausschuss alle bisherigen Beschlüsse bestätigt, unterstreicht, dass sich die Verwaltung an die im Kreistag gefassten Beschlüsse hält und diese zur Zufriedenheit der Politik umsetzt. Es freut mich besonders, dass sich – bis auf eine kleine Fraktion – alle Parteien weiterhin für die Umsetzung des Nationalparks starkmachen und sich über die Parteigrenzen hinaus auf eine gemeinsame Linie einigen konnten“, betont Landrat Friedel Heuwinkel.
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Bereits in seiner Dezembersitzung hatte der Kreisausschuss die Verwaltung damit beauftragt, mit dem Landesverband eine gemeinsame Beschlussvorlage auszuarbeiten. Aus dieser Grundlage hat sich nun der gemeinsame Antrag der vier Fraktionen sowie der Gruppe ergeben. „Da wir unserem Versprechen folgend alle politischen Parteien mit eingebunden haben, finden sich in dem Antrag auch alle unterschiedlichen Meinungen wieder. Auch die Einbindung aller betroffenen Kommunen und Eigentümer ist nochmals hervorgehoben worden“, unterstreicht Dr. Ute Röder, zuständige Fachbereichsleiterin beim Kreis Lippe. Die Rechte der Eigentümer werden genauso betont wie die weitere Nutzung der Wege für Wanderer oder Reiter und die Garantie der Verkehrssicherung.
Auch über die Beteiligung der lippischen Bürger herrschte im Umweltausschuss Einigung. Bis auf die FDP haben sich alle Fraktionen sowie die Gruppe dafür ausgesprochen, dass die Möglichkeit einer Bürgerbefragung geprüft werden soll. Breite Zustimmung fand auch der Vorschlag der Verwaltung, einen Schlichter einzusetzen, der eine einvernehmliche Lösung bei der Gebietskulisse mit allen Beteiligten einleiten soll. „Wir stehen weiter dafür ein, dass wir einen breiten Konsens bei der Umsetzung des Nationalparks erzielen wollen“, sagt Heuwinkel.










