18.04.-01.07. - Ausstellung fragt: Was ist „typisch deutsch“?
Kreis Lippe - Die Ausstellung im Kreishaus ist alphabetisch geordnet, wobei jeder Buchstabe des Alphabets eine eigene Station bildet.
Manch einer würde sagen, das allein sei schon „typisch deutsch“ – dieses Methodische, Gründliche, Geordnete. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich ein sehr unterhaltsamer, oft auch augenzwinkernder Einblick in das, was die Deutschen so deutsch macht.
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Bei den Ausstellungsstationen von A wie Arbeit, über C wie Currywurst oder F wie Fußball bis Z wie Zukunft können sich die Besucher selbst die Frage stellen: Was ist typisch deutsch?
Die Stationen sind abwechslungsreich und individuell gestaltet mit herausziehbaren Schubladen, Fotos, Filmen und Hörbeispielen. Immer wieder sind die Besucher aufgerufen, selbst aktiv zu werden. Sie können zum Beispiel ihre Idole benennen, das längste deutsche Wort aufschreiben oder darüber abstimmen, ob der Ball beim Wembley-Tor vom WM-Finale 1966 über der Torlinie war oder nicht.
„Diese Ausstellung hält uns Deutschen den Spiegel vor und bringt uns zum Nachdenken über uns selbst“, sagte Landrat Friedel Heuwinkel bei der Eröffnung. Sie wirft aber auch ein interessantes Licht darauf, wie andere Nationen uns Deutsche sehen.
Die Wanderausstellung wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung erstellt und wird auf Einladung der Ausländerbehörde und des Medienzentrums des Kreises Lippe vom 18. April bis zum 01. Juli 2012 im Kreishaus gezeigt.
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G wie Gemütlichkeit: Cornelia Bull (Bundeszentrale für politische Bildung) erklärt Landrat Friedel Heuwinkel und Markus Rempe (Fachgebietsleiter Bildung beim Kreis Lippe) das Konzept der Ausstellung.











