Hochschule OWL führt NRW-Ticket ein
Lemgo (Kreis Lippe) - Eine Besichtigung des Kölner Doms, eine Shoppingtour in Düsseldorf oder der Besuch der Familie in Aachen – für die Studierenden der Hochschule OWL werden diese und ähnliche Fahrten in Zukunft nicht mit Extrakosten verbunden sein.
Ab dem Wintersemester 2012/2013 erhalten auch sie ein NRW-weit gültiges Semesterticket. Viele Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen haben es bereits eingeführt: das NRW-Ticket, das zur kostenlosen Fahrt in allen Nahverkehrsmitteln in Nordrhein-Westfalen genutzt werden kann.
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Ab dem Wintersemester 2012/2013 reiht sich auch die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in diese Gruppe ein. Aus diesem Grund erhöht sich der Semesterbeitrag, den die Studierenden bei der Rückmeldung für das kommende Semester zu entrichten haben.
227 Euro müssen Studierende in Lemgo, Detmold und Höxter ab dem kommenden Wintersemester zahlen, 137 Euro davon entfallen auf das neue Semesterticket. Studierende in Warburg zahlen aufgrund des fehlenden Beitrags für das Studentenwerk 152 Euro. Dafür können sie ab September alle Nahverkehrsmittel, die für Verkehrsverbünde oder -gemeinschaften innerhalb von Nordrhein-Westfalen fahren, kostenlos nutzen – also grundsätzlich alle Busse, Straßen-, S-, U- und Schwebe-Bahnen sowie Züge des öffentlichen Nahverkehrs in NRW. In Randlagen ist es darüber hinaus möglich, in bestimmte Städte ein- und auszufahren oder einzelne Zugstrecken zu nutzen, die außerhalb von NRW liegen.
Mit der Einführung des NRW-Tickets folgen der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und das Studierendenparlament dem Votum der Studierenden, die bereits im Dezember letzten Jahres mit einem eindeutig positiven Ergebnis für das NRW-Ticket gestimmt hatten. Derzeit wird die Vertragsunterzeichnung mit den Verkehrsbetrieben vorbereitet.
„Es gibt bereits die grundsätzliche Einigung. Spätestens zum Ende des Sommersemesters werden die Verträge unterschrieben. Dieses etwas langwierige Prozedere ist üblich, da zahlreiche Einzelheiten geklärt werden müssen“, erklärt Meike Seidel, Leiterin des Dezernats Studentische Angelegenheiten und Justiziariat. Ist diese Hürde jedoch erst einmal genommen, steht der kostenlosen Anfahrt zur Hochschule, aber auch den Ausflügen in Nordrhein-Westfalens Großstädte oder dem Besuch der Familie nichts mehr im Wege.
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