Lehramtsstudium an der Hochschule OWL ab Wintersemester möglich
Lemgo (Kreis Lippe) - Zum kommenden Wintersemester bietet die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo zwei neue Bachelor-Studiengänge an: den deutsch-französischen Studiengang „Industrielle Lebensmittel und Bioproduktion“ und den einzigartigen Studiengang „Lehramt an Berufskollegs mit den Fachrichtungen Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft und Lebensmitteltechnologie“.
Damit ist es erstmals möglich, einen Lehramtsstudiengang an der Hochschule OWL zu studieren. Die Studiengänge richten sich an zukünftige Berufsschullehrerinnen und -lehrer sowie angehende Lebensmitteltechnologinnen und -technologen für die industrielle Lebensmittelherstellung und gehören zum Fachbereich Life Science Technologies.
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Damit bietet der Fachbereich jetzt insgesamt sieben Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master an – 2015 folgt ein weiterer Master.
„Lehramt an Berufskollegs mit den Fachrichtungen Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft und Lebensmitteltechnologie“ ist ein Studium für angehende Berufsschullehrerinnen und -lehrer. Die Hochschule OWL bietet diesen neuartigen Lehramts-Studiengang gemeinsam mit der Universität Paderborn an. „Das Konzept ist NRW-weit einzigartig und bereitet zukünftige Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs für Berufe im hauswirtschaftlichen und lebensmittelverarbeitenden Sektor optimal vor“, beschreibt Professorin Claudia Jonas den neuen Studiengang. „Die Hochschule OWL bietet damit erstmalig auch einen Studiengang zu Lehrer- und Lehrerinnenausbildung. Damit ist ein weiterer Meilenstein der Qualität des Hochschulportfolios erreicht“, so Professor Burkhard Wrenger, Vizepräsident für Lehre und Internationalisierung.
An der Hochschule OWL werden zuerst naturwissenschaftliche und technische Grundlagenkenntnisse vermittelt, bevor der Einstieg in die speziellen Fachkenntnisse der Back- und Süßwarentechnologie, der Fleischtechnologie und der Getränketechnologie erfolgt. An der Universität Paderborn weiten die Studierenden ihre Kompetenzen in den Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaften sowie in der Fachdidaktik und den Bildungswissenschaften aus.
Der zulassungsfreie Studiengang wird ab Wintersemester als Bachelor of Education und in drei Jahren auch als Master of Education angeboten. Vor Studienbeginn muss ein Eignungspraktikum (20 Tage) sowie ein achtwöchiges Grundpraktikum in einem Betrieb der lebensmittelverarbeitenden Industrie absolviert werden.
Der zulassungsbeschränkte Studiengang „Industrielle Lebensmittel und Bioproduktion“ ist ein internationaler Studiengang mit zwei Abschlüssen – dem deutschen Bachelor of Science und dem französischen Licence Professionell. Ziel des deutsch-französischen Studiengangs ist die Ausbildung zu Lebensmitteltechnologinnen und -technologen, die in allen Bereichen der industriellen Lebensmittelherstellung inklusive der dort angewandten biotechnologischen Verfahren einsetzbar sind.
„Die Absolventen und Absolventinnen arbeiten nach dem Studium in der Entwicklung, der Produktion, der Qualitätssicherung oder im Vertrieb“, so Studiengangsgründer Professor Hans-Jürgen Danneel über die beruflichen Möglichkeiten. Deutsche Studierende beginnen ihr Studium in Lemgo, das zweite und fünfte Semester wechseln die Studierende ins französische Nancy und auch das sechste Semester wird teilweise in Frankreich absolviert. Um auf Deutsch sowie Französisch zu studieren, müssen Bewerberinnen und Bewerber französische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 des europäischen Referenzrahmens nachweisen. Unterstützt wird der internationale Studiengang von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH-UFA) in Saarbrücken.
Weitere Informationen zum Studiengang Industrielle Lebensmittel- und Bioproduktion finden Sie unter: www.hs-owl.de/fb4/studiengaenge/internationaler-studiengang.html
Weitere Informationen zum Studiengang Lehramt an Berufskollegs mit den Fachrichtungen Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft und Lebensmitteltechnologie finden Sie unter: www.hs-owl.de/fb4/studiengaenge/lehramtbk.html
Bild:
Studierende werden an der Hochschule OWL praxisnah und zukunftsorientiert auf die Anforderungen der späteren Berufswelt vorbereitet – beispielsweise im Labor für Biotechnologie bei Bernhard Schwarze (rechts).
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